News zum Intensivtagebuch

Wir sind teil eines weltweiten Netzwerks zum Intensivtagebuch mit regem Austausch und hohem Informationsfluss.

Wenn Sie an dem Tagebuch interessiert sind und von uns mit aktuellen, deutschsprachigen Informationen unterstützt werden wollen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail oder registrieren Sie sich für unseren Newsletter. Wir freuen uns auch über Ihre Anregungen, Hinweise und Projekte rund um das Intensivtagebuch.

Peter Nydahl Peter Nydahl

Pädiatrische Tagebücher fördern Sinnbildung

Tagebücher fungierten als Instrumente zur Verbindung von Eltern, Kindern, Behandlungsteam und weiteren Angehörigen. Sie haben eine starke emotionale Wirkung, dienen als Ausdrucksraum, zur Erinnerungssicherung und zur Bewältigung der Situation. Gleichzeitig förderten sie die Einbindung der Eltern, indem sie Autonomie stärkten, Entscheidungsprozesse unterstützten und ein Gefühl von Kontrolle in einem stark medizinisch geprägten Umfeld ermöglichen.

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Rolle der Pflege in Intensivtagebüchern

Rolle der Pflege in Intensivtagebüchern: Pflegefachpersonen nutzten eine nicht-technische, beruhigende Sprache und schrieben in der zweiten Person, um Abläufe verständlicher zu machen und Angst zu reduzieren. Sie dokumentierten zudem nonverbale Hinweise der Patient:innen – etwa Gesichtsausdrücke oder Körperspannung – um Bedürfnisse und Emotionen besser zu erkennen, besonders wenn die verbale Kommunikation eingeschränkt war.

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Digitale Tagebücher

Digitale Intensivtagebücher bieten gegenüber traditionellen Papier-Versionen viele Vorteile, aber ihre Implementierung in der klinischen Praxis bleibt herausfordernd.

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Tagebücher auf der Neonatologie-Intensivstation

Eltern von Frühgeborenen leiden oft unter Stress, Angst, Schlafstörungen und anderen intensiven Gefühlen. Li et al. (2024) aus China untersuchten die Auswirkungen von webbasierten NICU-Tagebüchern auf die psychische Gesundheit, Lebensqualität, Schlafqualität und mehr mit erstaunlichen Ergebnissen.

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Das Tagebuch-Netzwerk hat zur DIVI gewechselt

Wir sind mit dem Netzwerk Frühmobilisierung und dem Tagebuch-Netzwerk Teil der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) und haben dort die Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation gegründet. Die Sektion hat zwei Arbeitsgruppen und wird weiter aktiv sein.

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Auswirkungen von Intensivtagebüchern auf PatientInnen und Familien

Immer mehr PatientInnen überleben ihren Aufenthalt auf der Intensivstation. Dennoch sehen sich viele mit Problemen wie körperlichen Beschwerden und Veränderungen in ihrer geistigen Gesundheit konfrontiert, die als „Post-Intensive Care Syndrome" (PICS) zusammengefasst werden.

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Tagebuchschreiben für PatientInnen mit schlechter Prognose

Das Schreiben von Tagebüchern scheint sehr einfach zu sein, wenn die PatientInnen genesen und gute Fortschritte machen. Es kann jedoch eine Herausforderung sein, wenn sich der Zustand der PatientInnen verschlechtert und sie eine schlechte Prognose haben.

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Wahrnehmung von Intensivtagebüchern in der Pädiatrie

Intensivtagebücher für pädiatrische PatientInnen auf der Intensivstation: Die Forscher fanden heraus, dass die Einführung des Tagebuchschreibens sowohl vom Personal als auch von den Familien positiv wahrgenommen wurde, da es sich positiv auf die psychische Gesundheit der PatientInnen auswirkte.

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Sterbebegleitung bei IsolationspatientInnen

Während der Covid-19-Pandemie starben viele PatientInnen in sozialer Isolation, getrennt von ihren Angehörigen und begleitet von Personen in Schutzausrüstung. Über die Betreuung am Lebensende für sterbende PatientInnen und ihre Familien während der Pandemie, in der auch Tagebücher eine Rolle spielen.

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Peter Nydahl Peter Nydahl

Tagebücher in der pädiatrischen Intensivstation

Für die meisten Eltern ist das Schreiben eines Intensivtagebuchs als Werkzeug für Kommunikation und Reflexion hilfreich und kann dem Kind einige Zeit später helfen. MitarbeiterInnen betrachten das Tagebuch als hilfreiches Werkzeug, um die Beziehung zur Familie während des Intensivaufenthalts zu verbessern. Wie immer gibt es aber auch Verbesserungspotentiale!

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Paradoxes Objekt

Das Intensivtagebuch ist ein paradoxes Objekt: Einerseits meiden PatientInnen das Lesen darin aufgrund einer insgesamt bestehenden Vermeidung, sich mit den belastenden Aspekten der intensivmedizinischen Behandlung auseinander zu setzen. Andererseits hilft es ihnen ein Narrativ der Erkrankung zu bilden und sich der Unterstützung der Angehörigen bewusst zu werden.

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Erfahrungen

Für Überlebende einer schweren Erkrankung ist es nicht einfach, die Erfahrungen der Intensivmedizin zu verstehen. Einer Studie zufolge kann ein Tagebuch dazu beitragen, die Selbstkontinuität von PatientInnen wiederherzustellen.

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Peter Nydahl Peter Nydahl

Soziale Gesundheit

Die Soziale Gesundheit kann nach einem Intensivaufenthalt verändert sein und sollte als Teil des Post Intensive Care Syndroms berücksichtigt werden.

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Studien zu Tagebüchern

Studien sind wichtig, um die Wirksamkeit von Interventionen zu belegen. Mittlerweile haben wir 132 Studien zu Tagebüchern identifizieren können.

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Covid & Familien

Besucherbeschränkungen sind für PatientInnen, Familien und MitarbeiterInnen eine herausfordernde Situation.

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ARDS

Ein ARDS ist eine schwere Lungenerkrankung, die zur Kurzatmigkeit führt und sehr bedrohlich erlebt werden kann. Könnte die Behandlung ebenso erlebt werden?

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