Das Intensivtagebuch begleitet und unterstützt dabei, eine schwierige Zeit zu verarbeiten
Das Intensivtagebuch ist ein Tagebuch, das während eines Intensivaufenthaltes für PatientInnen geschrieben wird. PatientInnen können das Tagebuch später lesen und damit Erfahrungen besser verstehen.
Wir hoffen, dass diese Website für unser Fachpublikum, Angehörige und PatientInnen gleichermaßen eine Hilfe ist.
Kostenfreie Webinare für Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum
16. Dezember 2026: Angehörigenfreundliche Intensivstation – Konzepte, Entwicklungen und Perspektiven im deutschsprachigen Raum
Die Einbindung von Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen, patientInnen- und familienzentrierten Intensivmedizin. Doch wie sieht die Realität auf den Intensivstationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus?
Welche Konzepte haben sich bereits etabliert und wo besteht weiterhin Handlungsbedarf?
In diesem Webinar beleuchten wir unterschiedliche Ansätze zur Gestaltung einer angehörigenfreundlichen Intensivstation und stellen aktuelle Entwicklungen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten vor.
Wir laden Fachpersonen und alle Interessierten am 16. Dezember 2026 von 18.00 bis 19.30 Uhr herzlich ein!
Für Pflegende, PsychologInnen und ärztliches Fachpersonal
IntensivpatientInnen können nach dem Aufenthalt erhebliche physische, psychische wie auch soziale Probleme haben. Das Intensivtagebuch kann dabei helfen, posttraumatische Belastungsstörungen zu reduzieren. Wir forschen dazu, tauschen uns aus und halten Sie auf dem Laufenden.
Für Angehörige, die PatientInnen unterstützen möchten
Das Intensivtagebuch wird während der Zeit der Bewusstlosigkeit eines Patienten oder einer Patientin zumeist von Pflegenden und Angehörigen geschrieben. Wir unterstützen Sie mit Hintergrundinformationen, Schreibvorlagen und glauben, die Tätigkeit hilft auch Ihnen, eine angst- und sorgenvolle Zeit zu verarbeiten.
Für PatientInnen, die verstehen, heilen und weiterleben möchten
Nachdem Sie kritisch krank gewesen sind, kann es Monate bis sogar Jahre dauern, bis Sie sich wieder vollständig erholt haben. Das Intensivtagebuch kann Ihnen dabei helfen, die nicht bewusst erlebte Zeit in Ihr Leben zu integrieren. Wir unterstützen Sie auch mit weiteren Hinweisen für Ihre Genesung.
„Das Tagebuch kann nach einem Intensivaufenthalt helfen, eine Bedeutung in dem Erlebten zu finden, die Erfahrungen aufzuarbeiten oder wieder zueinander zu finden. Tagebücher geben der eigenen Geschichte Bedeutung.”
– Dr. Peter Nydahl, RN BScN MScN, Pflegeforschung; Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel